Fahrzeuge

Mit derzeit 10 Fahrzeugen und 2 Anhängern können nahezu alle Einsatzszenarien im abwehrenden Brandschutz, der technischen Hilfeleistung und im Umweltschutz bewältigt werden.

Einsatzleitwagen (ELW 1)

Florian Kötzting 12/1

Fahrgestell: VW T5 4motion
Auf- / Ausbau: Furtner & Ammer
Baujahr: 2011

Führungsfahrzeug mit umfangreicher Funk- und Kommunikationstechnik. Weiterhin sind wichtige Einsatzunterlagen vorhanden.

Dies sind beispielsweise Einsatz- und Gebäudepläne, Hydrantenverzeichnisse, Gefahrgutunterlagen oder Kartenmaterial. Rückt als Führungsfahrzeug im Lösch- und Rüstzug sowie im Schlauchwagenzug aus. Wird außerdem zur Erkundung eingesetzt.
 

Technische Daten

Fahrgestell VW T5 4motion
Baujahr (Indienststellung) 2011 (2011)
Motorleistung 103 kW / 140 PS bei 3.500/min
Hubraum 1.968 cm3
Motorbauart 4 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
Getriebe 6-Gang Schaltgetriebe
Antriebsart permanenter Allradantrieb
Leergewicht 2.700 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 3.200 kg
Länge / Breite / Höhe 4.892 / 1.904 / 1.990 mm
Radstand 3.400 mm



















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

Auf-  /Ausbauhersteller Furtner & Ammer
Besatzung 1/1/1/3
EDV-Ausstattung Mobiltelefon, Tablet, Drucker





 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung eines ELW 1 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14507, Teil 2. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • Wärmebildkamera
  • Notfallkoffer mit Beatmungsgerät und automatischem Externern Defibrillator (AED)
  • CO-Gaswarngerät Tango TX1

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Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25)

Florian Kötzting 20/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz 1124 AF (LK)
Auf- / Ausbau: Schlingmann
Baujahr: 1998

Das Fahrzeug wird zur Brandbekämpfung sowie für umfangreichere technische Hilfeleistungen eingesetzt.

Neben der Normbeladung ist deshalb auch ein hydraulischer Rettungssatz sowie Gerätschaften für Unwettereinsätze, Wasserschäden und Gefahrguteinsätze vorhanden. Zweites ausrückendes Fahrzeug nach dem ELW im Löschzug und im Rüstzug sowie bei den meisten anderen Alarmstichwörtern.
 

Technische Daten

Fahrgestell Mercedes-Benz 1124 AF (LK)
Baujahr (Indienststellung) 1998 (1999)
Motorleistung 177 kW / 240 PS bei 2.600/min
Hubraum 5.958 cm3
Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
Getriebe 6-Gang Schaltgetriebe
Antriebsart permanenter Allradantrieb
Leergewicht 8.110 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 12.000 kg
Länge / Breite / Höhe 7.100 / 2.500 / 3.200 mm
Radstand 3.640 mm



















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

Auf-  /Ausbauhersteller Schlingmann GmbH & Co. KG
Besatzung 0/1/5/6
Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (Rosenbauer)
Löschwasserbehälter 2.500 Liter
Schaummittelbehälter 120 Liter (in Kanistern)
Schnellangriffseinrichtung 50 m formst. S-25 (Löschwasser)
Lichtmast 2 x 1000 W (elektr., Höhe 5 m )












 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung eines TLF 16/25 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14530, Teil 20. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • Hydraulischer Rettungssatz mit Zubehör
  • Spineboard Rettungsbrett
  • Stromerzeuger 8 kVA
  • 2x 1000 Watt Scheinwerfer mit Stativ, Leitungsroller und Zubehör
  • Pneumatische Hebekissen mit 1,0 bar Nenndruck (Luftheber) und Zubehör
  • Tauchmotorpumpe TP 4/1 mit Zubehör
  • Schlamm/Wasser-Sauger
  • Wärmebildkamera
  • Atemschutzüberwachung
  • Atemschutz-Notfall-Ausrüstung
  • Mobile Rauchverschlüsse 70-115 cm und 90-140 cm
  • Wasserringmonitor AWG
  • Motorkettensäge mit Zubehör
  • Ölbindemittel
  • Mehrfachgasmessgerät iBrid MX6 mit Prüfröhrchen
  • CO-Gaswarngerät Tango TX1
  • Indikator- und Öltestpapier
  • 2x Chemikalienschutzanzug Körperschutzform III (CSF Typ 1a-ET)
  • 3x Chemikalienschutzanzug Körperschutzform II (CSA Typ 3)
  • 3x Einmal-Infektionsschutzanzüge
  • 2x Rangierhilfe für PKW (Tragfähigkeit jeweils 680 kg)

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Trockentanklöschfahrzeug (TroTLF 24/48-5+750)

Florian Kötzting 23/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz 1827 F Automatic (SK 94)
Auf- / Ausbau: Ziegler
Baujahr: 1996

Das Fahrzeug dient der Brandbekämpfung und führt neben Wasser und Schaummittel auch eine Pulverlöschanlage mit.

Kann in abgelegenen Einsatzstellen als Wasserpuffer oder im Pendelverkehr eingesetzt werden. Der Schaum-Wasserwerfer hat eine Wurfweite von 70 Metern. Kommt als fünftes ausrückendes Fahrzeug im Löschzug zum Einsatz oder wird als Sonderfahrzeug angefordert.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Mercedes-Benz 1827 F Automatic (SK 94)
  Baujahr (Indienststellung) 1996 (2013)
  Motorleistung 200 kW / 272 PS bei 2.100/min
  Hubraum 9.572 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
  Getriebe Wandlerautomatik + Retarder (ZF 5-HP 590)
  Antriebsart Heckantrieb
  Leergewicht 10.240 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 17.000 kg
  Länge / Breite / Höhe 7.500 mm / 2.300 mm / 3.200 mm
  Radstand 3.900 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

Auf-  /Ausbauhersteller Albert Ziegler GmbH
Besatzung 0/1/2/3
Feuerlöschkreiselpumpe FP 24/8-1H (Ziegler)
autom. Pumpendruckregelung / Pump & Roll
Löschwasserbehälter 4.300 Liter
Schaummittelbehälter 500 Liter (200 / 300 Liter)
Pulverlöschanlage 750 kg BC-Pulver
Schnellangriffseinrichtung 50 m formst. S-25 (Löschwasser)
40 m formst. S-32 (Löschpulver - 5 kg/s)
Schaum- Wasserwerfer 2400 l/min bei 8 bar (Rosenbauer RM24)
















 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung eines TLF 24/50 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14530, Teil 21. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • 2-teilige Steckleiter
  • Turbinentauchpumpe TTP 8/1/8
  • Wasserstrahlpumpe AWG
  • 3x Schlauchbrücke

 

Geschichte des Fahrzeugs

Das TroTLF war vormals bei der Berufsfeuerwehr Köln als eines von vier baugleichen Fahrzeugen im Einsatzdienst (ehemaliges Kennzeichen K-27350). Stationiert war das TroTLF von 1996 bis 2003 an der Feuerwache 3 als TRO 3 und anschließend von 2003 bis 2012 an der Feuerwache 2 unter der internen Kennung TRO 2. Nach der Außerdienststellung in Köln wurde das TroTLF im Jahr 2013 von der Feuerwehr Bad Kötzting gebraucht angekauft und nach geringfügigen Umbaumaßnahmen in Dienst gestellt.

(Ein herzliches Dankeschön an einen Kameraden der Berufsfeuerwehr Köln für die Übermittlung der Wachgeschichte des TRO)


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Drehleiter mit Korb (DLK 23-12)

Florian Kötzting 30/1

Fahrgestell: Iveco-Magirus 140-25 A (MK)
Auf- / Ausbau: Magirus
Baujahr: 1990

Das Fahrzeug dient zur Rettung von Personen und Tieren aus Höhen oder Tiefen sowie zur gezielten Brandbekämpfung von oben.

Kann außerdem zur Ausleuchtung von Einsatzstellen verwendet werden. Wird als drittes ausrückendes Fahrzeug im Löschzug eingesetzt oder als Sonderfahrzeug angefordert.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Iveco-Magirus 140-25 A (MK)
  Baujahr (Indienststellung) 1990 (1990)
  Motorleistung 194 kW / 256 PS bei 2.500/min
  Hubraum 13.383 cm3
  Motorbauart 8 Zylinder-V-Motor (Diesel)
  Getriebe 5-Gang Schaltgetriebe
  Antriebsart Heckantrieb
  Leergewicht 13.310 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 14.300 kg
  Länge / Breite / Höhe 10.810 mm / 2.500 mm / 3.300 mm
  Radstand 4.600 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Magirus Ulm
  Besatzung 0/1/2/3
  Leiterpark 30 m, 4-teilig
  Abstützung 2.400 - 4.500 mm (variable Breite)
  Rettungskorb RK 180 (2 Personen oder 180 kg) mit Aufnahme für Krankentragenhalterung, Wenderohr und Scheinwerfer
  Maximale Hubkraft 1.500 kg (im ersten Leiterteil)













 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung einer DLK 23-12 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14701, Teil 2. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • Stromerzeuger 5 kVA
  • 2x Scheinwerfer 1000 Watt / 2x Scheinwerfer 1500 Watt
  • motorbetriebener Überdrucklüfter
  • Sprungpolster SP16
  • Auf- und Abseilgerät (Rollgliss) mit Zubehör
  • Schleifkorbtrage
  • Diverse Rundschlingen
  • Tierbergegeschirr
  • teleskopierbare Astsäge
  • Motorkettensäge
  • Elektrokettensäge (akkubetrieben)

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Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12)

Florian Kötzting 41/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz 1222 AF (NG 85)
Auf- / Ausbau: Bachert
Baujahr: 1987

Das Fahrzeug wird zur Brandbekämpfung und zur Durchführung von einfachen technischen Hilfeleistungen eingesetzt.

Die mitgeführte Ausrüstung ermöglicht das Abarbeiten von einfachen technischen Hilfeleistungen wie Unwettereinsätze oder Wasserschäden. Viertes ausrückendes Fahrzeug im Lösch- und im Rüstzug sowie zweites Fahrzeug im SW-Zug.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Mercedes-Benz 1222 AF (NG 85)
  Baujahr (Indienststellung) 1987 (1987)
  Motorleistung 159 kW / 216 PS bei 2.300/min
  Hubraum 10.888 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-V-Motor (Diesel)
  Getriebe 5-Gang Schaltgetriebe
  Antriebsart permanenter Allradantrieb
  Leergewicht 8.250 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 12.000 kg
  Länge / Breite / Höhe 8.000 / 2.500 / 3.250 mm
  Radstand 3.600 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Gebr. Bachert GmbH + Co
  Besatzung 0/1/8/9
  Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (Bachert)
  Löschwasserbehälter 1.200 Liter
  Schaummittelbehälter 120 Liter (in Kanistern)
  Schnellangriffseinrichtung 50 m formst. S-25 (Löschwasser)











 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung eines LF 16/12 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14530, Teil 9. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • Be- und Entlüftungsgerät mit verschiedenen Lutten und Leichtschaumgenerator
  • Schlamm/Wasser-Sauger
  • 2x hydraulische Winde 50 kN (Büffelheber)
  • Tragbarer Wasserwerfer HH 1260 mit Schaumrohr
  • 2x Chemikalienschutzanzüge Körperschutzform II (CSF Typ 3)

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Gerätewagen Logistik (GW-L1)

Florian Kötzting 55/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz Unimog 1300 L (435)
Auf- / Ausbau: Eigenausbau / Fa. Vachal
Baujahr: 1984 (Generalinstandsetzung 2015)

Dient dem Materialnachschub und zum Transport von Sondergeräten. Hierfür stehen diverse Rollcontainer zur Verfügung.

Diese werden je nach Einsatzstichwort auf dem Fahrzeug verlastet und zur Einsatzstelle gebracht. Durch das hochgeländegängige Fahrgestell ist auch ein Einsatz in schwerem Gelände möglich. Wird vor allem zum beseitigen von Fahrbahnverunreinigungen und zum Materialtransport eingesetzt. Viertes Fahrzeug im SW-Zug.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Mercedes-Benz Unimog U 1300 L (435)
  Baujahr (Indienststellung) 1984 (2015)
  Motorleistung 96 kW / 131 PS bei 2.800/min
  Hubraum 5.638 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
  Getriebe 2x 4-Gang Schaltgetriebe (8-Vorwärts- und 4-Rückwärtsgänge)
  Antriebsart Heckantrieb, Allrad zuschaltbar
  Leergewicht 5.365 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 7.500 kg
  Länge / Breite / Höhe 5.850 / 2.350 / 3.200 mm
  Radstand 3.250 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Eigenausbau / Fa. Vachal
  Besatzung 0/1/2/3
  Hebebühne 1.500 kg (Typ Palfinger MBBC1500L)






 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Normbeladung eines GW-L1 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14555, Teil 21. Standardmäßig sind auf dem Fahrzeug folgende Rollwagen verladen:

  • Rollwagen Arbeitsgeräte / Verkehrsabsicherung
  • Rollwagen Ölspurbeseitigung
  • Rollwagen Gitterbox
  • Rollwagen Schlauch mit 300 m B-Druckschläuchen in Buchten

 

Folgende Rollwagen werden ständig einsatzbereit im Lager vorgehalten:

  • Rollwagen Wasserschaden/Strom
  • 2x Rollwagen Schlauch mit je 500 m B-Druckschläuchen in Buchten
  • Rollwagen Tragkraftspritze TS 8/8 mit Zubehör
  • Rollwagen Schaummittel mit 400 Liter Mehrbereichsschaummittel
  • Rollwagen Waldbrandsatz (TS 2/5, Verteiler C-CDC, C-Saugschläuche, C- und D-Druckschläuche, Armaturen der Größe Storz C und D, Faltbehälter 3000 Liter)
  • Rollwagen Verschalen/Abplanen
  • Rollwagen Auffangen-Gefahrgut I (1x Bergungsfass 426 Liter aus Edelstahl V4A, 1x Rollreifendeckelfass 200 Liter aus Edelstahl V4A, 3x Spannringdeckelfass 60 Liter aus Polyethylen, 1x Rolle Plastikfolie)
  • Rollwagen Auffangen-Gefahrgut II (4x Spannringdeckelfass 60 Liter aus Polyethylen, 1x Rolle Plastikfolie)
  • 2x IBC-Container 1000 Liter
  • 12x Gitterbox mit gefüllten Sandsäcken (jeweils 25 Stück pro Gitterbox)

 

Geschichte des Fahrzeugs

Der Unimog wurde 2014 gebraucht aus Bundeswehrbeständen übernommen und in Eigenleistung zum GW-L1 ausgebaut. Der Anbau der hydraulischen Hebebühne sowie der Planen- und Spriegelaufbau wurden dabei von der Fa. Vachal aus Cham übernommen. Die abschließenden Lackierarbeiten an der Kabine wurden von der Fa. Dorst Technologies aus Bad Kötzting durchgeführt. Im Jahr 2015 konnte das nahezu komplett neu aufgebaute Fahrzeug als Ersatz für einen Versorgungs-LKW auf Mercedes-Benz T2 609D Fahrgestell in Dienst gestellt werden.


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Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS)

Florian Kötzting 58/1

Fahrgestell: MAN TGM 13.250 4x4 BB
Auf- / Ausbau: Freytag Karosseriebau
Baujahr: 2015

Dient dem Verlegen von langen Schlauchstrecken bei Großbränden oder Bränden an abgelegenen Einsatzstellen.

Dazu sind 2000 m Schlauchmaterial und umfangreiches Material zur Wasserförderung und Wasserfortleitung verladen. Hierfür sind 2000 m Schlauchmaterial und umfangreiches Material zur Wasserförderung und Wasserfortleitung verladen. Wird als drittes ausrückendes Fahrzeug im SW-Zug eingesetzt oder ergänzt die Fahrzeuge des Löschzugs bei Großbränden.
 

Technische Daten

  Fahrgestell MAN TGM 13.250 4x4 BB
  Baujahr (Indienststellung) 2015 (2015)
  Motorleistung 184 kW / 251 PS bei 1.700/min
  Hubraum 6.867 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
  Getriebe automatisiertes 12-Gang-Getriebe
  Antriebsart Hinterachsantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb
  Leergewicht 9.050 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 14.000 kg
  Länge / Breite / Höhe 7.860 / 2.550 / 3.300 mm
  Radstand 4.200 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Freytag Karosseriebau
  Besatzung 0/1/2/3
  Schlauchaufnahme 10x Schlauchkassette mit je 10x B-Druckschläuchen
  Tragkraftspritze PFPN 10-1500 (Ziegler „UltraPower“)
  Ladebordwand Hubkraft 1.500 kg









 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der vorgeschriebenen Mindestausrüstung eines GW-L2 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14555, Teil 22 mit Zusatzmodul Wasserversorgung.

Nach Anforderungen des Bundes ist noch zusätzliche Beladung verlastet. Über die Norm hinaus verfügt das Fahrzeug über eine erweiterte Ausrüstung für die Wasserabgabe und Wasserfortleitung sowie über eine stärkere Tragkraftspritze. Für die einfache technische Hilfeleistung wird zusätzlich eine Motorkettensäge mit Zubehör und weiteres Material mitgeführt.


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Rüstwagen (RW 2)

Florian Kötzting 61/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz 1222 AF (SK 88)
Auf- / Ausbau: Ziegler
Baujahr: 1992

Dient der umfangreichen technischen Hilfeleistung und wird bei Verkehrsunfällen, Hoch- und Tiefbauunfällen sowie Gefahrgutunfällen eingesetzt.

Weiterhin ist auch eine Beladung zur Ölschadenbeseitigung und zur Wasserrettung vorhanden. Kommt als drittes ausrückendes Fahrzeug im Rüstzug zum Einsatz oder wird als Sonderfahrzeug eingesetzt.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Mercedes-Benz 1222 AF (SK 88)
  Baujahr (Indienststellung) 1992 (2018)
  Motorleistung 160 kW / 218 PS bei 2.100/min
  Hubraum 11.309 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
  Getriebe 5-Gang Schaltgetriebe
  Antriebsart permanenter Allradantrieb
  Leergewicht 8.935 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 12.000 kg
  Länge / Breite / Höhe 7.620 / 2.500 / 3.100 mm
  Radstand 3.600 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Albert Ziegler GmbH
  Besatzung 0/1/2/3
  Maschinelle Zugeinrichtung 50 kN (Rotzler TR 035, Seillänge 60 m)
  Generator 20 kVA (Knurz Kirsch D 20 SE)
  Lichtmast 2x 1.500 Watt (Kurbel, Höhe 7 m)









 

Feuerwehrtechnische Beladung

Gemäß der Mindestausrüstung eines RW 2 nach der zum Beschaffungszeitpunkt gültigen DIN 14555, Teil 3. Neben der vorgeschriebenen Normbeladung ist außerdem folgende Zusatzbeladung vorhanden:

  • Gerätesatz Wasserrettung (Rettungsboot RTB1, Wathosen, Schwimmwesten)
  • Gerätesatz Ölbeseitigung (Ölschutzkleidung, mineralölbeständige Schläuche, Gefahrgutpumpe ELRO GP 20/10 Ex, Handmembranpumpe, Auffangbehälter, Erdungs- und Abdichtmaterial, Tank- und Kesselwagenanschlüsse, nicht funkenreißendes Werkzeug, Rohrdichtkissen, Leckdichtkissen, Leckdichtbandagen)
  • Hydraulischer Hebesatz H1
  • Satz Mini-Hebekissen 8 bar
  • Satz Leckdichtlanzen 1,5 bar
  • Satz Gullydichtkissen 2,5 bar
  • 2x Preßluftatmer mit Atemanschluss
  • 4x Chemikalienschutzanzug Körperschutzform II (CSF Typ 3)
  • 3x Chemikalienschutzanzug Körperschutzform II (CSA Typ 3)
  • 8x Einmal-Infektionsschutzanzug
  • 3x ABC-Schutzkleidung leicht (Overgarment)
  • Tauchmotorpumpe TP8/1 mit Zubehör
  • Schmutzwasser-Lenzpumpe (max. Fördermenge 2.500 l/min)
  • Gerätesatz Auf- und Abseilgerät (Rollgliss)
  • Abstützsystem Stab-Fast
  • Säbelsäge mit Zubehör
  • Rettungsplattform
  • Airbagsicherungen für PKW und LKW
  • Spannungsprüfgerät für überflutete Räume

 

Geschichte des Fahrzeugs:

Der RW 2 war bis Anfang 2018 bei der Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau als Florian Dessau 01/52-01 im Einsatzdienst (ehemaliges Kennzeichen DE-2208). Stationiert war der RW 2 an der Feuer- und Rettungswache in Dessau-Roßlau. Nach der Außerdienststellung wurde das Fahrzeug im Jahr 2018 von der Feuerwehr Bad Kötzting gebraucht angekauft und nach insgesamt 330 Stunden Umbaumaßnahmen in Dienst gestellt. Es ersetzt einen 36 Jahre alten Vorgänger auf einem Mercedes-Benz 1019 AF (Baureihe NG80) Fahrgestell mit einem Auf- und Ausbau der Fa. Ziegler.


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Gerätewagen Licht (GW-L)

Florian Kötzting 63/1

Fahrgestell: Mercedes-Benz 817 L (LK)
Auf- / Ausbau: Polyma
Baujahr: 1988

Dient zum Ausleuchten von größeren nächtlichen Einsatzstellen sowie als Notstromversorgung für städtische Gebäude.

Wird als Sonderfahrzeug je nach Alarmstichwort eingesetzt. Das Fahrzeug wird außerdem zur Verkehrsabsicherung bei größeren Veranstaltungen verwendet.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Mercedes-Benz 817 L (LK)
  Baujahr (Indienststellung) 1988 (2012)
  Motorleistung 125 kW / 170 PS bei 2.500/min
  Hubraum 5.917 cm3
  Motorbauart 6 Zylinder-Reihenmotor (Diesel)
  Getriebe 5-Gang Schaltgetriebe
  Antriebsart Heckantrieb
  Leergewicht 5.355 kg
  Zulässiges Gesamtgewicht 7.490 kg
  Länge / Breite / Höhe 6.100 / 2.300 / 3.125 mm
  Radstand 3.150 mm




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Polyma Maschinenbau
  Besatzung 0/1/1/2
  Generator 20 kVA (Polyma PL 16/9S / SJDG 180b2)
  Aggregat 20 kW / 27,2 PS bei 3.000/min (VW 122)
  Lichtmast 6x 1.500 Watt (hydraulisch, Höhe 9 m)









 

Feuerwehrtechnische Beladung

Das Fahrzeug kann keiner aktuellen Norm zugeordnet werden. Als Beladung wird hauptsächlich Material zur Verkehrsabsicherung sowie zur Beleuchtungvon Einsatzstellen mitgeführt.

  • Beladung zur Verkehrsabsicherung
  • 3x Leitungsroller 50 m
  • 2x Scheinwerfer 1500 Watt

 

Geschichte des Fahrzeuges

Der Gerätewagen-Licht war vormals bei der Feuerwehr Ettlingen, Abteilung Ettlingen-Stadt im Einsatzdienst. Nach der Außerdienststellung in Ettlingen wurde der GW-Licht im Jahr 2012 von der Feuerwehr Bad Kötzting gebraucht angekauft und in Dienst gestellt.


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All Terrain Vehicle (ATV)

Florian Kötzting 17/1

Fahrgestell: Polaris Sportsman 500 EFI X2
Auf- / Ausbau: Polaris
Baujahr: 2008

Dient bei Personensuchen als schnelles und bewegliches Fahrzeug sowie zum Personal- und Materialtransport bei Waldbränden.

Wird außerdem auch zur Verkehrsabsicherung und im Schlauchwagenzug zur Streckenkontrolle eingesetzt. Rückt auf Anforderung als Sonderfahrzeug bei Einsätzen im schweren Gelände aus.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Polaris Sportsman 500 EFI X2
  Baujahr (Indienststellung) 2008 (2008)
  Motorleistung 27 kW /37 PS bei 3.500/min
  Hubraum 500 cm3
  Motorbauart 4-Takt 1-Zylindermotor (Benzin)
  Getriebe Vollautomatikgetriebe
  Antriebsart Heckantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb
  Leergewicht -
  Zulässiges Gesamtgewicht -
  Länge / Breite / Höhe -
  Radstand -




















 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Auf- /Ausbauhersteller Polaris
  Besatzung 0/1/1/2
  Seilwinde 11,3 kN Zugkraft





 

Feuerwehrtechnische Beladung

  • Beladung zur Verkehrsabsicherung
  • 1x Pulverlöscher PG 2

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Feuerwehranhänger Umweltschutz (FwA-Ölwehr / MZB)

Florian Kötzting 99/1 (MZB)

Fahrgestell: Scheubeck Anhängerbau
Aufbau-/Ausbau: Scheubeck / Eigen
Baujahr: 2008

Transportanhänger für die Ausrüstung der Feuerwehr zur Ölwehr auf Binnengewässern und für das Mehrzweckboot.

Wird bei einer Wasserverschmutzung von Binnengewässern eingesetzt und rückt als zweites Boot beim Stichwort Person im Wasser aus. Zugfahrzeug ist standardmäßig der SW-KatS.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Scheubeck Anhängerbau
  Baujahr (Indienststellung) 2008 (2008)
  Leergewicht -
  Zulässiges Gesamtgewicht 2.500 kg
  Stützlast 150 kg
  Länge / Breite / Höhe -











 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Aufbau-/Ausbau Scheubeck Anhängerbau/Eigen


 

Feuerwehrtechnische Beladung

Beladung und Zubehör zum Errichten von verschiedenen Ölsperren auf Binnengewässern sowie zur Rettung von Personen aus Binnengewässern.

  • Mehrzweckboot aus Aluminium inklusive 5 PS-Außenbordmotor
  • Schwimmwesten
  • Diverse Leinen
  • Stromerzeuger 8 kVA, tragbar
  • Stromerzeuger 1,5 kVA, tragbar
  • Scheinwerfer 1500 Watt
  • Ölsperren System Iteecran mit Zubehör
  • Ölsperren System ACS mit Zubehör
  • Diverse Sorbentschläuche

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Feuerwehranhänger Schaum- /Wasserwerfer (FwA-SWW)

ohne Funkkennung

Fahrgestell: Minimax
Auf- /Ausbau: Minimax / Alco
Baujahr: 1970

Wird bei Großbränden verwendet, wenn große Abgaben an Wasser und Schaum benötigt werden. Dient zudem als mobile Reserve für Schaummittel.

Rückt auf Anforderung bei Großbränden aus oder falls zusätzliches Schaummittel benötigt wird. Zugfahrzeuge sind in der Regel das LF 16/12 oder das TroTLF 24/48.
 

Technische Daten

  Fahrgestell Minimax (Typ LW 2000)
  Baujahr (Indienststellung) 1970
  Leergewicht -
  Zulässiges Gesamtgewicht 700 kg
  Stützlast -
  Länge / Breite / Höhe -











 

Feuerwehrtechnischer Aufbau

  Aufbau-/Ausbau Minimax / Alco
  Durchfluss maximal 2000 l/min bei 8 bar
  Wurfweite Wasser / Schaum 75 / 55 Meter bei 8 bar
  Schaummittelbehälter 220 Liter Mehrbereichsschaummittel








 


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