B 4 - Brand Stall/Scheune
Aus bislang noch unbekannter Ursache kommt es in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 01:50 Uhr zum Vollbrand eines Schuppens im Stadtteil Grub. Gemäß Stichwort werden daraufhin eine Vielzahl an Einsatzkräften alarmiert. Es rücken ELW 1, HLF 20, DLA(K) 23/12, TLF 16/25, TroTLF 24/48 und SW-KatS aus.
Bereits auf der Anfahrt zeigt sich den anrückenden Kräften der schon in Vollbrand stehende Schuppen, die Flammen drohen auf das nahe Wohnhaus und einen weiteren Schuppen überzugreifen. Umgehend wird deshalb eine Riegelstellung zum Schutz des Hauses und des weiteren Schuppens vorgenommen. Dazu gehen zwei Trupps unter PA des HLF 20 mit je einem C-Rohr vor. In der Folge wird dann von den weiteren eintreffenden Feuerwehren zusätzliche Druckleitungen verlegt und der Brand fast allseitig mittels Strahlrohreinsatz bekämpft.
Die Löschmaßnahmen zeigten schon bald Erfolg, so dass die hölzerne Verschalung des nahen Wohnhause durch die gut koordinierten Maßnahmen nur in geringem Umfang vom den Flammen betroffen ist und auch die Fensterscheiben des Wohnhauses soweit standhielten, dass nur die äußeren Gläser barsten.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung werden von zwei Seiten von Hydranten aus je eine Druckleitung verlegt. Damit steht den eingesetzten Aktiven genügend Löschwasser zur Verfügung. Als weitere Maßnahme wird vom nahen Löschweiher eine weitere Druckleitung aufgebaut. Die Drehleiter der Feuerwehr Bad Kötzting wird parallel dazu für die Ausleichtung der Einsatzstelle in Stelliung gebracht. Außerdem wird durch einen weiteren Trupp unter PA der Feuerwehr Bad Kötzting Schadstoff-Messungen iom Gebäude mit einem Mehrfachgasmessgerät vorgenommen. Diese Verlaufen negativ, sodass die Bewohner nach Abschluss der Maßnahmen wieder in das Wohnhaus zurückkehren können.
In die Brandbekämpfung oder die Versorgung mit Löschwasser waren die Feuerwehren aus Arndorf, Bad Kötzting, Grafenwiesen, Wettzell, Gehstorf, Traidersdorf und Weißenregen eingebunden. Die Löschmaßnahmen wurden begleitet durch die Führungsunterstützung der Feuerwehr Bad Kötzting mit dem ELW 1 und die Drohnengruppe der Feuerwehr Blaibach, die Luftbilder erstellte. Der mitalarmierte Schlauchwagenzug mit den Feuerwehren aus Oberndorf, Gotzendorf und Sperlhammer wird in einen Bereitstellungraum dirigiert, ebenso wie die Feuerwehren aus Niederndorf und Viechtach.
Nach Abschluss der Maßnahmen rücken die letzten Kräfte der Feuerwehr Bad Kötzting gegen 04:30 Uhr wieder ein. Zum Rücktransport der Verschmutzten Gerätschaften fährt der GW-L1 die Einsatzstelle an.
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Einsatzstart | 23. Februar 2026 01:50 |
| Fahrzeuge | Einsatzleitwagen |
| Tanklöschfahrzeug | |
| Trockentanklöschfahrzeug | |
| Automatik-Drehleiter mit Korb | |
| Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug | |
| Gerätewagen Logistik | |
| Schlauchwagen Katastrophenschutz | |
| Alarmierungsart | Meldeempfänger 2040 (Vollalarmschleife), Meldeempfänger 3614 (SW-Zug Bad Kötzting), Meldeempfänger 2047 (Schlauchwagen 58/1) |