18.05.2019

Übung des Schlauchwagenzuges in Höhenried

Der Schlauchwagenzug Bad Kötzting war am Samstag den 18. Mai erneut bei einer groß angelegten Gemeinschaftsübung gefordert. In Höhenried bei Eismannsberg wurde der Brand einer Biogasanlage angenommen. Hierzu wurden von KBM Alexander Baier neben den zwölf Feuerwehren aus dem KBM-Bereich Miltach auch die Feuerwehren Moosbach, Ruhmannsdorf und Prackenbach aus dem Landkreis Regen sowie der Schlauchwagenzug aus Bad Kötzting und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung mit Standort Arrach per Funksammelruf angefordert.

Die Ersteintreffenden Wehren aus Eismannsberg, Oberndorf und Miltach wurden vom Kommandanten der FF Eismannsberg, Alexander Kerner, direkt zum Brandobjekt beordert, um die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchzuführen. Parallel dazu wurden auch Messungen auf ausgetretenes Gas vorgenommen. Weitere Unterstützung bekamen die Aktiven in diesem Abschnitt von den Löschfahrzeugen aus Zandt, Blaibach, Altrandsberg und Lederdorn. Die Abschnittsleitung hatte hier die Feuerwehr Miltach inne.

Da direkt am Objekt lediglich ein Hydrant zur Wasserversorgung vorhanden ist, sollte in der Nähe des Brandobjektes ein Faltbehälter aufgebaut und durch zwei lange Förderleitungen gespeist werden. Für die Verlegung der ersten Förderleitung zur Einsatzstelle war die Feuerwehr Chamerau als Abschnittsleitung zuständig. Durch den GW-L2 aus Chamerau unterstützt durch die Wehren aus Moosbach, Wolfersdorf, Staning, Prackenbach und Harrling, wurde dann von einem Weiher in Reilmühle in der Nähe der B85 eine rund 1,7 Kilometer lange Schlauchleitung zum Übungsobjekt verlegt und ein Faltbehälter aufgebaut

Die zweite ebenfalls 1,7 Kilometer lange Förderleitung wurde durch den Schlauchwagenzug aus Bad Kötzting errichtet, welchem dieser Einsatzabschnitt unterlag. Hierzu wurden dem Zug die Feuerwehren Sperlhammer, Gotzendorf, Bärndorf, Ruhmannsdorf und das Mehrzweckfahrzeug aus Blaibach zugeteilt. Die Errichtung der Förderleitung wurde parallel zur Ersten ausgeführt, Entnahmestelle war ebenfalls der Weiher in Reilmühle. Dadurch konnte dann die Wasserversorgung für die eingesetzten Kräfte vollends sichergestellt werden.

Als zusätzliche Lage wurde außerdem ein Verkehrsunfall eingespielt, bei dem zwei Personen eingeklemmt waren. Zur Bewältigung dieses Übungsszenarios wurde das in Bereitstellung stehende Löschgruppenfahrzeug aus Chamerau eingesetzt. Nach rund zwei Stunden konnte das Übungsende bekanntgegeben werden und in einer ausführlichen Abschlussbesprechung der Übungserfolg durch die anwesenden Führungskräfte festgestellt werden. Die Fahrzeuge der Feuerwehr Bad Kötzting rückten gegen 17:00 Uhr an der Wache ein und stellten anschließend die Einsatzbereitschaft wieder her.

Eingesetzte Kräfte: ELW 1, LF 16/12, SW-KatS, GW-L1, ATV (Schlauchwagenzug)

Fotos: © WebTeam Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting